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Neues Verfahren zur Arthrosetherapie - Cellular Matrix

Noch vor einigen Jahren gab es unter Ärzten und Patienten nur eine Meinung, wenn es um Arthrose, also die Abnutzung und dem Verschleiß von Gelenken ging: „Da kann man nichts machen“. Häufig blieb nur die Einnahme von Schmerztabletten und, wenn es gar nicht mehr ging, der Weg ins Krankenhaus zur Operation.

„Das hat sich heute geändert.“ so Dr. Sven Authorsen, Orthopäde in der Villa Nonnenbusch. „Durch intensive Forschung im Labor versteht man jetzt die biochemischen Vorgange, die sich auf Molekül- und Zellebene abspielen, besser und kann in diese Mechanismen eingreifen.“

So wird beispielsweise zur Entzündungshemmung die ACP-Therapie (autologes conditionertes Plasma), bei der man die körpereigenen Wachstumsfaktoren aus dem Blut gewinnt und vermehrt, um sie dann in das Arthrose-Gelenk zu injizieren, seit mehreren Jahren mit Erfolg eingesetzt. Dr. Authorsen: „Diese Therapie kann man dann in einer zweiten Phase mit der Gabe von Hyaluronsäure, der körpereigenen Gelenkschmiere, kombinieren, um einen weiteren Abrieb im Gelenk zu stoppen.“


Das neueste Verfahren auf diesem Gebiet aber nennt sich Cellular Matrix. „Hierbei wird die Gewinnung der Wachstumsfaktoren durch ein spezielles Trenngel optimiert und gleichzeitig noch im Reagenzglas mit Hyaluronsäure vernetzt, um eine bessere Verteilung beider Substanzen im Gelenk zu erreichen. Umfangreiche Studien hierzu belegen tatsächlich eine deutlich bessere Wirkung des Kombipräparates im Vergleich zur Einzelgabe.“ ergänzt der Heiligenhauser Orthopäde Dr. Philipp Reek. "Wir haben das Verfahren jetzt seit 2 Monaten in der Villa Nonnenbusch im Einsatz, und die Ergebnisse sind sehr ermutigend. Alle Patienten schildern eine deutliche Linderung Ihrer Beschwerden und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität."

Doch es gibt nicht nur neue Substanzen zur Injektion, auch auf dem Gebiet der physikalischen Therapie hat sich einiges getan: Denn auch durch die Anwendung von hochdosierten pulsierenden  Magnetfeldern oder von Tönen oberhalb des hörbaren Spektrums (sog. Hochtontherapie) lassen sich positive Effekte auf den Stoffwechsel der Knorpelzellen erzielen. „Gerade bei gleichzeitiger Therapie mit ACP oder Hyaluronsäure ist die Schmerzlinderung und die Verbesserung der Gelenkfunktion manchmal erstaunlich.“ so Dr. Reek. Fazit: Statt „Da kann man nichts machen.“ heißt es jetzt: „Da kann man wirklich was erreichen!“

Dr. med. Sven Authorsen

Dr. med. Philipp Reek

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